Die frühere Halle 3 hat sich seit dem Salon im vergangenen Jahr zum Pavillon Vert entwickelt. Die breite Vielfalt an unterschiedlichen Lösungen und Wegen in die Mobilität der Zukunft findet in dieser Halle einen gemeinsamen Nenner: Alle ausgestellten Fahrzeuge und Prototypen, alle Projekte und Konzepte setzen auf die konsequente Reduktion von Verbrauch und Abgasemissionen.
Im Eingangsbereich des Pavillon Vert stehen Marken und Hersteller mit verschiedenen Entwicklungen, vom Wasserstoffantrieb über das Hybridfahrzeug bis zum reinen Elektromobil, vom Prototypen bis zum fast serienmässigen Fahrzeug. Zu sehen sind der Mini E mit Elektroantrieb, das Brennstoffzellen-Fahrzeug HydroGen4 von Opel und das Hybridfahrzeug von Kia mit Elektromotor und Flüssiggas-Direkteinspritzung. Das kroatische Unternehmen DOK-ING präsentiert ein urbanes Elektro City-Fahrzeug der neusten Generation und das Start-Up-Unternehmen i-Volt zeigt erstmals den zweiplätzigen Tazzari-Zero, ein Elektrofahrzeug im italienischen Design.
Zwei besonders sportlich getrimmte Fahrzeuge belegen, dass der Spass am Automobil auch beim „grünen Antrieb“ nicht verloren geht. ITU präsentiert das Elektro-Rennfahrzeug GreenGT und aus dem Hause Italdesign-Giugiaro ist das atemberaubende Hybrid-Konzeptfahrzeug „Quaranta“ zu sehen.
Im Pavillon Vert stehen aber auch interessante Projekte von Ingenieurschulen und Institutionen, die sich auf einer anderen Ebene mit dem Thema der „alternativen Antriebe und Energien“ befassen. Die Berner Fachschule mit der Ingenieurschule Biel gibt Einblick in den hypermodernen Brennstoffzellen-SAM und zeigt im Kontrast dazu den Detroit 1916 - ein von 1907 bis 1938 gebautes Elektrofahrzeug, das in den frühen Jahren des Automobils in den USA zu den populärsten Modellen dieser Art zählte. Mit einem überraschenden neuen Fahrzeugkonzept warten die Studenten und Partner der Dualen Hochschule Baden Württemberg (DHBW) aus Mannheim auf. Die Ingenieurschule des Kanton Waadt (heig-vd), Swiss Engineering und Romandie Energie präsentieren mit dem Projekt ICARE ein mit Wind-, Sonnen- und Muskelkraft betriebenes Mobil, das absolut ohne CO2-Emmissionen funktioniert. Sie werden mit diesem Fahrzeug in Kürze ihre mehr als einjährige Reise durch 30 Länder rund um die Erde antreten. Und das Berufsausbildungszentrum aus dem nördlichen Teil des Kantons Waadt (CPNV) entwickelte unter dem Titel Jurassic-Test den Prototypen eines ultraleichten Tri-Hydrid-Fahrzeugs und lädt zu einem virtuellen Game mit Elektrofahrzeugen ein.
Eine Premiere zeigt zudem das Schweizer Unternehmen TEXX mit der weltweit leistungsstärksten Ladestation für Elektrofahrzeuge.
Und wer sich einen Eindruck darüber machen will, wie denn ein mit Wasserstoff betriebener Opel HydroGen4 oder ein Elektrofahrzeug wie der Mitsubishi i-MieV, der Lampo1 oder der Chevrolet Volt zu fahren ist, kann sich vor Ort für eine kurze Testfahrt einschreiben (Mitsubishi i-MieV und Lampo1 am Stand von e-mobile, Chevrolet Volt am Stand von Chevrolet, Opel HydroGen4 direkt beim Startort der Testfahrten). Weitere Testfahrzeuge und zusätzliche Informationen über den Pavillon Vert und die Essais Verts sind auf www.auto-salon.ch zu finden.
Am Mittwoch, 3. März 2010, um 10:30 Uhr, laden Rolf Studer, Generaldirektor des Automobil-Salons Genf, und die obgenannten Aussteller zu einer gemeinsamen Pressekonferenz im Pavillon Vert ein.
Genf, 24. Februar 2010 (ca. 3'200 Zeichen inkl. Leerschläge)