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28.02.2014 - Automobil Revue Automobil Revue

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300 PS, Quattro-Antrieb und freie Sicht zum Himmel. Fotos: Werk
300 PS, Quattro-Antrieb und freie Sicht zum Himmel. Fotos: Werk

Sportlich. Audi erweitert die S-Palette mit dem S3 Cabriolet sowie dem S1 mit oder ohne Sportback.



S3 Als viertes Mitglied der S3-Modellreihe tritt im Sommer 2014 das Audi S3 Cabriolet an. Das gut dämmende Stoffverdeck sorgt für ein niedriges Geräuschniveau im geschlossenen Zustand und lässt sich in 18 s auch während der Fahrt (bis Tempo 50) öffnen und schliessen. Mehr Spass macht das Cabrio aber offen, denn dann tönt die grosse Oper des aus Dreitürer, Sportback und Limousine bekannten 2.0 ­TFSI ungehindert ans Ohr von Fahrer und Beifahrer. Der Direkteinspritzer mit Turboaufladung leistet 221 kW (300 PS) und tritt schon ab niedrigen 1800 und bis 5500 Touren mit dem Maximaldrehmoment von 380 Nm an.

Mit Doppelkupplungsgetriebe S-Tronic kombiniert, beschleunigt das leer 1620 kg schwere Cabrio in 5,4 s auf Tempo 100 km/h, die abgeregelte Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h. Den Normverbauch gibt Audi mit niedrigen 7,1 L/100 km (165 g CO2/km) an. Angetrieben werden permanent alle vier Räder. Gegenüber dem normalen A3-Cabrio wurde das Fahrwerk um 25 mm abgesenkt, ausserdem ist eine grössere Bremsanlage und die Progressivlenkung eingebaut.

Die Schweizer Preise sind noch nicht festgelegt, aber in Deutschland kostet das S3 Cabriolet knapp 50 000 Euro.

S1 Mit dem S1 und dem fünftürigen Pendant S1 Sportback bringt Audi im Frühjahr Leben ins Segment der allradgetriebenen Kleinwagen. S1 hiess das Fahrzeug, mit dem die Ingolstädter in den 80er-Jahren die Rallye-WM dominierten. Ganz so schnell sind die neuen S1 nicht. Der 2.0 TFSI mit 170 kW (231 PS) und 370 Nm beschleunigt den S1 in 5,7 s aus dem Stand auf 100 km/h (S1 Sportback 5,8 s). Bei Tempo 250 ist Schluss. Der EU-Normverbrauch liegt bei 7,0 L/100 km und 162 g CO2/km (S1 Sportback 7,1 L/100 km).

Der permanente Allradantrieb sorgt zusammen mit der elektronischen Quersperre, welche das Antriebs­moment durch gezielte Brems­eingriffe zwischen den Rädern einer Achse verteilt, für gute Traktion und agiles Handling. Die Leistungssteigerung fordert Anpassungen beim Fahrwerk. Grösser dimensionierte Bremsanlage sowie eine Vierlenkerachse anstelle der Verbundlenkerachse sind das Ergebnis.

Markteinführung ist im zweiten Quartal 2014, Preise sind noch nicht bekannt.

 

Klaus Justen