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    20.02.2013 - Automobil Revue
    Renault Scénic – höher gelegt und mit rustikaler Beplankung

    Mit mehr Bodenfreiheit und einer besonderen Traktionsregelung soll der Scénic Xmod auch rutschige Passagen meistern.

    Nachdem Scénic und Grand Scénic bereits voriges Jahr eine Modellpflege erhielten, hat Renault jetzt nochmals nachgelegt. So präsentieren sich die französischen Kompaktvans am Genfer Salon mit dem neuen Markengesicht – dem gros­sen Rhombus im Kühlergrill. Neben den bekannten Ausstattungen wie Carminat TomTom-Navigation, Zweizonen-Klimaautomatik und Bose-Soundsystem lässt sich der Scénic auch mit dem kamerabasierten Visio-System ordern, das einen Spurwarn- und einen Fernlichtassistenten enthält.

    EXTENDED GRIP Das Highlight der Baureihe dürfte in Genf aber zweifelsohne der Scénic Xmod werden. Diese Crossover-Variante unterscheidet sich schon äus­serlich stark vom «normalen» Scénic. Eigenständige Stossfänger, robuste Seitenschutzleisten, eine verchromte Dachreling, erhöhte Bodenfreiheit und spezielle Leichtmetallräder prägen die Optik des Scénic Xmod. Auch wenn der Crossover-Franzose nur mit Front- und nicht mit Allradantrieb zu haben ist, soll das sogenannte Extended-Grip-System ein Fortkommen zumindest in leichtem Gelände ermöglichen. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Traktionskon­trolle in Kombination mit ESP. Das Besondere an der Renault-Lösung ist, dass der Fahrer des Scénic den gewünschten Bremseingriff und/oder die Motordrehmoment-Regelung mittels eines Drehreglers auf der Mittelkonsole zwischen drei Fahrprogrammen – Normal, Expert und Gelände – vorwählen kann. Der Renault Scénic Xmod wird mit zwei Benzinmotoren – 1.6 16V mit 110 PS und 1.2 Energy TCe 115 PS – und zwei Dieselaggregaten angeboten: 1.5 dCi mit 110 PS und 1.5 Energy dCi mit 110 PS. Zudem gibt es auch für die übrigen Scénic-Modelle in der Bose Edition ein Xmod Line-Paket. Das umfasst unter anderem Aluminiumpedale, Aluminiumschaltknauf, gesteppte Sitzpolster, Leder-Alcantara und ein unten abgeflachtes Lenkrad. - Gebhard Cramm

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