GEBHARD CRAMM
Im Segment der SUV geht der Trend zu noch kompakteren, sozial verträglicheren Modellen. Das hat General Motors früh erkannt und seine Entwicklung in diese Richtung fokussiert.Das Ergebnis dieser Arbeit ist derzeit auf der Detroit Auto Show zu bewundern und nennt sich Buick Encore.
Dieser kleine Amerikaner wird aber wohl kaum den Weg zu uns nach Europa schaffen, denn fürs hiesiges Terrain ist künftig sein Zwillingsbruder zuständig – der Opel Mokka, von dem es jetzt erste offizielle Bilder gibt (rechts) und der seine Weltpremiere in zwei Monaten am Genfer Salon hat.Mit dem Mokka ist Opel der erste deutsche Autohersteller, der in das Segment der sogenannten subkompakten SUV (SUV B-Segment) einsteigt.
OFFROAD-KOMPETENZ
Auch ohne einen Blick aufs Markenlogo zu werfen, ist der Mokka mit seinem bullig dynamischen Styling auf Anhieb als Opel zu erkennen – spätesten an der typischen «Sichel», die sich in der Seitenlinie vor den Hinterrädern nach oben wölbt. Mit seiner erhöhten Bodenfreiheit, den 18-Zoll-Aluminiumrädern und der breiten Spur von 1,54 m signalisiert der Mokka zugleich Offroad-Kompetenz.Auf nur 4,28 m Länge bietet der kleine Rüsselsheimer Platz für bis zu fünf Mitfahrer, die dank einer erhöhten Sitzposition einen guten Überblick geniessen.
Auch der Kofferraum mit bis zu 1372 L Stauvolumen ist alltagstauglich. Zumal es insgesamt 19 unterschiedliche Staumöglichkeiten im Auto gibt. Wie schon bei anderen Opel-Modellen wird auch beim Mokka der einzigartige Flex-Fix-Fahrrad¬träger in der Sonderausstattungsliste zu finden sein, der – aus dem Heckstossfänger herausgezogen – bis zu drei Fahrräder gleichzeitig befördern kann. Zum Modellstart wird Opel den Mokka mit zwei Benzinmotoren und einem Diesel anbieten. Basisbenziner ist ein 1,6-L-Saugmotor, der 115 PS leistet. Darüber gibts einen 140 PS starken 1,4-L-Turbo, der ein Drehmoment von 200 Nm liefert.Noch mehr Schub kann man vom 1.7 CDTI erwarten.
Dieser Turbodiesel bringt 130 PS und ein Drehmoment von 300 Nm. Alle drei Aggregate sind serien¬mässig mit einem Treibstoff sparenden Stopp-Start-System ausgerüstet. Wahlweise ein Sechsgangschaltge¬triebe oder eine sechsstufige Automatik werden für den 1.4 Turbo und den 1.7 CDTI angeboten. In der Einstiegsausführung wird der Opel Mokka Frontantrieb haben. Gegen Aufpreis ist er auch mit Allradantrieb erhältlich. Auch mit diesem System geht die Kraft im Normalfall auf die Vorderräder und wird erst bei Schlupf sukzessive und stufenlos Richtung Hinterachse geleitet.
Unterstützung kommt dabei vom elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP), das neben einer Traktionskontrolle auch eine Bergan-und -abfahrhilfe beinhaltet. Zusätzlich werden weitere Fahrerassistenzsysteme in der Optionenliste zu fin¬den sein. Etwa das adaptive Lichtsystem AFL+ mit Bi-Xenon-Scheinwerfern der dritten Generation und Fernlichtassis-tent. Doch Opel legt die Latte an Sicherheits-und Komforttechnologien für die neue Klasse der subkompakten SUV noch höher.
Denn gegen Aufpreis wird es – basierend auf der Opel-Frontkamera – weitere Funktionen geben.
Wie etwa einen Spurassistenten oder einen Kollisions-warner.Dazu kommen als weitere Opel-Spezialitäten die Verkehrszeichenerken¬nung neuester Generation und ergonomisch gestaltete Frontsitze, die von den Experten der «Aktion gesunder Rücken» zertifiziert worden sind.Wem jetzt schon das Wasser im Munde zusammenläuft, der muss sich noch etwas gedulden. Denn der Mokka kommt erst Ende Jahr in den Handel.





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