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14.03.2014 - Automobil Revue Automobil Revue

Mazda Hazumi

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Ganz im Stil der grösseren Familienmitglieder: Aus dem Hazumi wird im Herbst der neue Mazda 2. Fotos: P. Corminbœuf
Ganz im Stil der grösseren Familienmitglieder: Aus dem Hazumi wird im Herbst der neue Mazda 2. Fotos: P. Corminbœuf

Mit der Studie Hazumi, die die Kodo-Design-Geschichte fortsetzt, zeigt Mazda, wie der künftige Kleinwagen des Hauses aussehen könnte.



Mit der Länge von 4,07 m und dem Radstand von 2,58 m passt die Mazda-Studie gerade noch in die Kleinwagenklasse, obwohl sie damit den aktuellen Mazda 2 um rund 15 respektive 9 cm übertrifft. Der Hazumi ist der vierte Vertreter des Kodo-Designs, das 2010 mit dem Shinari ins Leben gerufen wurde, um neue Mazda-Modelle «mit mehr Emotionen aufzuladen», aber auch, um bei Aerodynamik, Ergonomie und Sicherheit funktionale Fortschritte zu ermöglichen. Der jetzt im Palexpo vorgestellte Concept Car folgt den Studien Minagi des Jahres 2011 und Takeri 2012.

Keilform Dynamisch wirkt der Hazumi dank seiner Keilform und der weit nach hinten versetzten Fahrgastzelle sowie den grossen 18-Zoll-Leichtmetallrädern und den kurzen Überhängen. Typisch für die Frontpartie sind die schmalen Scheinwerfer mit den LED-Lichtleitringen sowie der untere Kühlergrillrahmen aus Aluminium, der sich bis zu den Scheinwerfereinheiten hochzieht. Hinten gibt es eine steile Heckscheibe, schmale Leuchten und eine vergleichsweise hohe «Hüftlinie».

Im Innenraum wartet die als Vierplätzer konzipierte Studie mit separaten, knallrot bezogenen Einzelsitzen,  mit schwarzem Leder sowie schwungvollen Formen auf. Charakteristisch für das Armaturenbrett sind das zentrale Rundinstrument und das Infotainmentdisplay mit Dreh-Drück-Bedienschalter auf der frei schwebend erscheinenden Mittelkonsole.

Neue Technik Im Hazumi stellt Mazda auch neue Technikkomponenten vor. Der 1,5-L-Selbstzünder Skyactiv-D Clean Diesel, der dank optimierter Verbrennung, Stopp-Start-System und diverser Leichtbaumassnahmen nicht nur eine gute spezifische Leistung, sondern auch ein einwandfreies Emissionsverhalten an den Tag legen soll, erfüllt die Euro-6-Norm ohne zusätzliche NOx-Abgasnachbehandlung. Ausführlichere technische Daten sind noch nicht erhältlich.

Für Aktivsicherheit auf dem neusten Stand der Technik sorgen die Fahrerassistenzsysteme des i-Activsense-Konzepts. Und dank dem aus dem Mazda 3 stammenden Konnektivitätssystem MZD Connect bleibt der Fahrer im Hazumi – respektive ab Herbst im neuen Mazda 2 – auch unterwegs stets am Ball. (Stephan Hauri)