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    10.03.2013 - Automobil Revue
    Land Rover: Gelände-Ikone unter Strom

    Es wird schon lange darüber diskutiert wie ein Land Rover Defender – das Urgestein unter den Offroadern – in die Neuzeit transformiert werden könnte. Studien fahren bereits, ob diese aber dem wirklichen Fahrzeug entsprechen, ist offen. Bis es soweit ist, zeigen die Briten zunächst in einem Forschungsprojekt wie der Geländewagen rein elek­trisch unterwegs sein kann. Statt einem Dieselmotor arbeitet in diesen sieben Versionen, die am Salon zu sehen sein werden, ein 70-kW-Elektromotor (95 PS) mit 330 Nm Drehmoment. Energie erhält er von einem Lithium-Ionen-Akku mit 300 V und 27 kWh Kapazität. Das soll für rund 80 Strassenkilometer reichen, im Gelände laufen die Defender bis zu acht Stunden.

    Je nach Ladegerät sind die Batterien nach vier (mit 7 kW) bis zehn Stunden (3 kW) wieder geladen. Insgesamt wiegt die Elektroversion 100 kg mehr als die Modelle mit Verbrennungsmotor (ab 2055 kg). Das Mehrgewicht resultiert aus der 410 kg schweren Batterie, dafür wurden bei Motor, Tank und Kühlung Kilogramm eingespart.

    OFFROAD
    Land Rover betont, dass bei der Geländetauglichkeit auch bei diesen Modellen keine Kompromisse gemacht wurden, und so sind der permanente Allradantrieb ebenso mit an Bord wie Differenzialsperren. Einzig die Gangschaltung wurde gegen ein mit Faktor 2,7 untersetztes einstufiges Getriebe ersetzt.
    Die E-Defender wurden bereits hart getestet. Sie meisterten etwa Wasserdurchfahrten von 80 cm Tiefe und zogen einen 12-t-Anhänger eine 13%-Steigung hoch. Eine Serienproduktion des Electric Defender ist nicht geplant, vielmehr funktionieren die Offroader als rollende Labore. Sie sollen der Marke Erkenntnisse über emissionsfreie Antriebe für künftige Modelle und Baureihen liefern. KU

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