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20.02.2014 - Blick Online Blick Online

Jetzt kommt der Huracán

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Nach zehn Jahren schickt Lamborghini seinen Bestseller Gallardo in den verdienten Ruhestand. Stattdessen soll der neue Huracán in Zukunft die Blätter auf den Strassen mächtig aufwirbeln.



Den Namen Huracán kennt bisher niemand. Das dürfte sich spätestens am kommenden Genfer Autosalon Anfang März 2014 ändern. Dann präsentiert Lamborghini seinen neusten Rennstier der Weltöffentlichkeit.

Auch beim Gallardo-Nachfolger Huracán setzt Lamborghini nach wie vor auf das bekannte Konzept aus martialischem Italo-Design, potenter V10-Power, Alu-/Karbon-Karosse und variablem Allradantrieb. Downsizing oder eine Vielzahl von Assistenz- oder Komfortsystemen kommen für den Lamborghini natürlich nicht in Frage.

Dass die neuste Kreation aus Santa Agata wie ein Hurrikan abgeht, dürfte klar sein. Wenn der 5,2 Liter grosse V10-Mittelmotor (610 PS, 560 Nm) gestartet wird, meldet er sich mit ohrenbetäubendem Brüllen zum Dienst. Und mit sturmartigem Getöse rast dann der 1,5 Tonnen schwere Zweisitzer in nur 3,2 Sekunden auf Tempo 100 – und weiter bis zur Spitze von 325 km/h.

Endlich wurde auch das abseits der Rennpisten nicht besonders überzeugende sequenzielle Schaltgetriebe ausgemustert. Als Ersatz erhielt der Huracán das bewährte, siebenstufige Doppelkupplungs-Getriebe des Audi R8. Dank Stopp-Start-System, optimiertem V10-Triebwerk und zusätzlichen Leichtbaukomponenten liegt der Verbrauch des neuen Lambos mit 12,5 l/100 km deutlich unter jenem des 40 PS schwächeren Vorgängers. Doch dies dürfte kaum das Hauptkriterium künftiger Huracán-Käufer sein.