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20.02.2013 - Automobil Revue Der dreitürige Seat Leon zeigt eine Coupé-Optik
Als zweites Modell der neuen Leon-Baureihe bringt Seat einen knackigen Dreitürer – mit grosser Motorenauswahl.
Seat baut seine Leon-Modellreihe, die auf dem Modularen Querbaukasten von Volkswagen basiert – zügig aus. Auf den Fünftürer vom vergangenen Herbst folgt zum Genfer Salon die dreitürige Variante, in der Seat-Nomenklatur Leon SC genannt.
Im Gegensatz zu den Konzerngeschwistern Audi A3 und VW Golf haben die Spanier ihrem Dreitürer eine erfrischend eigenständige Optik spendiert. «Nur zwei Türen wegzulassen, hat uns nicht gereicht. Deshalb haben wir uns für einen kürzeren Radstand entschieden», wie Seat-Chefdesigner Alejandro Mesonero-Romanos erläutert.
Doch damit nicht genug. Denn der Leon SC zeigt auch eine eigene dynamische Linienführung der C-Säule und muskulös kantig ausgestellte hintere Kotflügel. Der Coupé-Charakter des Dreitürers wird zusätzlich verstärkt durch eine um 19 Grad stärker geneigte Heckscheibe.
Durch den Entfall der hinteren Türen ist zwar der Einstieg in den Fond etwas beschwerlicher – was Coupé-Fans gerne in Kauf nehmen –, doch ansonsten hat die Alltagstauglichkeit nicht wirklich gelitten. Trotz des um 35 mm verkürzten Radstandes kann ich (1,85 m) problemlos hinten sitzen, es bleibt sogar noch etwas Platz vor den Knien. Und auch das Kofferraumvolumen ist mit 380 L mit dem des Fünftürers identisch.
ANTRIEBSPALETTE Bei der gelungenen Innenraum- und Cockpitgestaltung gleichen sich die beiden Modellvarianten ebenso wie bei der Motorisierung. Die Bandbreite der Dieseltriebwerke reicht vom 1.6 TDI mit 90 und 105 PS bis zum 2.0 TDI mit 150 oder bärenstarken 184 PS. Sparsamstes Aggregat ist der 105-PS-Diesel mit Stopp-Start-System und Rekuperation, der nur 3,8 L/100 km braucht.
Bei den Benzinern geht es mit einem 86 PS starken 1,2-L-TSI los. Darüber rangieren eine 105-PS-Version dieses Motors, zwei 1,4-L-TSI mit 122 PS und 140 PS. Spitzenmodell der Benzinerbaureihe ist ein 1,8-L-TSI mit 180 PS. Je nach Motor gibt es 5- oder 6-Gang-Schaltgetriebe – oder 6- beziehungsweise 7-Gang-Doppelkupplungs-Automatik (DSG). - Gebhard CRAMM

