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14.02.2014 - Automobil Revue Automobil Revue

Bereit für die nächste Runde

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FACELIFT. BMW hat den Soft-Offroader X3 der zweiten Generation für die zweite Lebensphase antriebs- und karosserieseitig aktualisiert.



Vier Jahre nach der Lancierung der zweiten Generation präsentiert BMW beim Genfer Autosalon die Faceliftversion, die dem beliebten Soft-Offroader X3 über die verbleibende Laufzeit die nötige Attraktivität verleihen soll.

Äusserlich ist es vor allem die neu gestaltete Frontpartie, die den 2014er-X3 kennzeichnet: noch markantere Kühlergrill-Nieren, modifizierter Stossfänger, überarbeitete Doppel-Rundscheinwerfer – wahlweise mit Voll-LED-Technik – und Aussenspiegel mit integrierten Blinkern.

Ebenfalls neu ist der Heckstossfänger. Die Gesamtlänge des Fahrzeugs hat durch die neuen Karosserieanbauteile um rund 1 cm auf 466 cm zugenommen. Im Weiteren zeigt sich die Designauffrischung in zusätzlichen Aus­senlackfarben sowie neuen Leichtmetallrädern.

Kräftiger Dieselmotor Die Motorleistungsspanne reicht bei der Markteinführung des Neulings von 110 bis 230 kW (150 bis 313 PS). Angetrieben werden in den meisten Modellen beide Achsen. Um das grosse Leistungsspektrum abzudecken, setzt BMW Vier- und Sechszylinder-Benzin- und -Dieselmotoren ein. Die beiden 2-L-Vierzylinder-Otto-Triebwerke sowie der 3-L-Reihensechser sind aus verschiedenen andern Modellen des Hauses bestens bekannt. Das Gleiche gilt für den 3-L-Diesel-Reihensechszylinder, den es ebenfalls in zwei Leistungsstufen gibt.

Neu ausgelegt dagegen ist der leistungsstärkere der beiden 2-L-Vierzylinder-Selbstzünder. Die Common-Rail-Direkteinspritzung des Voll-Aluminium-Aggregats, das die gleichen Bohrungs- und Hubabmessungen wie der Sechszylinder besitzt, arbeitet mit Magnetventil-Injektoren und Einspritzdrücken von 2000  bar.

So werden im X3 xDrive 20d statt wie bisher 135 kW (184 PS) nun 140 kW (190 PS) erreicht, und das maximale Drehmoment konnte von 380 auf 400 Nm angehoben werden. Als Folge dieser Effizienzsteigerung liessen sich das Beschleunigungsvermögen sowie das Verbrauchsverhalten im EU-Zyklus weiter verbessern.

Mit weniger Treibstoff als die bisherigen Modelle begnügen sich im Normzyklus nicht nur die Sechszylinder-xDrive-Diesel 30d und 35d, sondern auch der Benziner 35i.

Allradantrieb Beim Basismodell 20i kann der Kunde zwischen nur hinterradgetriebenem sDrive und xDrive-Allradantrieb wählen, während der Einstiegsdiesel 18d ausschliesslich mit RWD angeboten wird und damit natürlich beim Verbrauch den attraktiven Wert von 5,0 L/100 km erreicht. Im Modellprogramm des Schweizer Importeurs figurieren jedoch ausschliesslich xDrive-Fahrzeuge. Das Allradantriebssystem konnte – wie auch das 6-Gang-Handschaltgetriebe und die 8-Stufen-Wandlerautomatik – vom bisherigen Modell übernommen werden.

Neben der Überarbeitung der Karosserieoptik und der Antriebsstränge gibt es in der Neuauflage des X3 auch beim praktischen Nutzen Aufwertungen. So lässt sich beispielsweise die Heckklappe nun auch mit einer Fussbewegung unter dem hinteren Stossfänger öffnen, und ein Ablagenpaket mit Trennelementen, Wendeboxen und Gepäcknetzen hilft beim Transportieren verschiedener Gegenstände.

Bei den Schweizer Händlern ist der neue BMW X3 ab dem 12. Juli zu haben. Die Preise bewegen sich zwischen 53 400 und 75 500 Franken.

Stephan Hauri