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26.02.2013 - Automobil Revue Alfa Romeo 4C: kurz und schnell
Serienversion Am Genfer Autosalon zeigt Alfa Romeo den kompakten Mittelmotor-Zweisitzer 4C wie er demnächst auf die Strasse rollen wird.
Schon seit dem Genfer Autosalon 2011 sorgt der faszinierende Mittelmotor-Sportwagen Alfa 4C als Studie auf Autoausstellungen immer wieder für Aufsehen. Nun endlich sieht man in Genf die Serienversion, die im Centro Stile Alfa Romeo entworfen wurde und in Modena beim Konzernpartner Maserati gebaut wird – wie vorher sein grösserer Bruder Alfa 8C.
Kompakt. Der kleine Zweisitzer, dessen Modellbezeichnung auf die vier Zylinder seines 1750-cm3-Turbobenziners hinweist und gleichzeitig an die legendären Modelle 6C und 8C der 30er- und 40er-Jahre erinnert, ist sehr kompakt: weniger als 4 m lang, 2 m breit und 1,18 m hoch, und sein Radstand misst knapp 2,4 m.
Herzstück ist sein Motor: Der in der Basis aus der Alfa-Limousine Giulietta bekannte, für den Einsatz als Mittelmotor im 4C jedoch weiterentwickelte aufgeladene Direkteinspritzer arbeitet mit variabler Ventilsteuerung auf Einlass- und Auslassseite. Leistungsdaten sind von Alfa zwar noch nicht zu erfahren, doch ist damit zu rechnen, dass die 235 PS der Giulietta-Version im 4C noch überboten werden sollen.
Schnellschalter. Der Kraftübertragung auf die Hinterräder dient ein Doppelkupplungsgetriebe (TCT), das sowohl in Bezug auf das Gewicht als auch hinsichtlich Schaltgeschwindigkeit neue Massstäbe setzen soll. Das bei Alfa Romeo bereits bekannte Fahrdynamikprogramm DNA – Dynamic, Natural, Allweather – wird im 4C ergänzt durch einen Race-Modus, der den angetriebenen Hinterrädern mehr Schlupf erlaubt.
Wann der Alfa 4C auf unsere Strassen kommen wird, bleibt vorläufig ein Alfa-Geheimnis, und die Preise sind ebenfalls noch nicht bekannt.
Stephan Hauri

